Larp-Kulturen spielerisch definieren

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Was genau macht bei einem NSC-Barbarenstamm das „barbarische“ aus? Ist es relevant, welche soziale Hierarchie in einem klassischen Fantasydorf besteht? Und wie stellt die SL sicher, dass alle Teilnehmer ähnliche Vorstellungen vom gemeinsam bespielten Hintergrund haben?

In diesem Workshop werden Methoden vermittelt, durch die Spieler und/oder NSCs die Eigenarten der von ihnen bespielten Kultur definieren und so ein gemeinsames Verständnis für sie entwickeln. Der Workshop beginnt mit einem kurzen Überblick zu nützlichen Workshoptechniken, anschließend werden die Teilnehmer einige dieser Techniken ausprobieren, kurze Szenen spielen, diese gemeinsam analysieren und mit den Ergebnissen weiterarbeiten.

 

Martina Ryssel ist Ingenieurin und Larperin seit 1998. Mit Interesse an (fast) allen Genres hat sie sowohl spielerisch als auch als Organisatorin schon in einer Menge unterschiedlichen Richtungen Erfahrungen gesammelt und hat besonderes Interesse an Mini-Larps und Larps mit vorgegebenen Rollen.

Karsten Dombrowski hat Geschichte und Politikwissenschaft studiert und arbeitet seit 2007 im Zauberfeder Verlag, unter anderem als Chefredakteur der Zeitschrift LARPzeit – Das Live-Rollenspiel-Magazin. Seit er 1993 zum ersten Mal mit Larp in Berührung gekommen ist, fasziniert ihn dieses Hobby – insbesondere die Arbeit hinter den Kulissen. Im Verlauf der letzten 20 Jahre hat er zahlreiche große und kleine Cons organisiert bzw. bei deren Umsetzung mitgewirkt.

Kurz und gut: Akademisches Larp/Larp mit Akademikern

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Dieser Beitrag dreht sich um ein experimentelles Larp, das nicht bei einer Larp-spezifischen, sondern einer “gewöhnlichen” akademischen Konferenz mit ausschließlich Nicht-Larpern durchgeführt wurde. Die Organisatoren Julia Becker und Björn-Ole Kamm diskutieren die Schwierigkeiten bei einem derartigen Unterfangen, wie beispielsweise das extreme Zeitlimit, aber auch die positiven Reaktionen des wissenschaftlichen Publikums auf Momente der Immersion.

 

Julia Becker lehrt und forscht im Bereich British Cultural Studies an der TU Dortmund. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Steampunk, Fantasy und Konsorten in akademischen Zirkeln „salonfähig“ zu machen, ist Mitglied der AG Deutsche Larp-Forschung des DLRV und larpt seit Kurzem auch auf wissenschaftlichen Konferenzen.

Björn-Ole Kamm ist akademischer Mitarbeiter am Cluster “Asia and Europe in a Global Context” an der Universität Heidelberg. Als Japan- und Kommunikationswissenschaftler arbeitet er an seiner Dissertation zu Kontroversen, Dynamiken und Akteuren in transkulturellen Austauschprozessen zwischen Japan und Europa im Bereich von Tisch- und Live-Rollenspielen. Als Magie-Lehrmeister ist er auf Jugendlarps in Franken und auf der Astralebene unterwegs.

Ideen und Anregungen auf den Punkt gebracht – Unter dem Label “Kurz und gut” werden jeweils 4-6 kurze Vorträge zu einem Themenbereich zusammengefasst. Die geplanten Kategorien sind: Organisation, Finanzierung, Design (Kostüme, Props, Kulissen etc.) und Dramaturgie (Inszenierung, Plot-Gestaltung etc.).

Kostümdesign für Fantasy-Kulturen

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Wenn alles frei erfunden werden kann, wie findet man dann die Grenzen und Regeln, die zu einem stimmigen Gesamtkonzept führen? Welche Überlegungen kann man anstellen, damit ein Kostümkonzept nicht wahllos zusammengewürfelt wirkt, sondern zusammenpasst und eine glaubhafte Gesamtwirkung erzielt? Und welche Möglichkeiten gibt es, dem Ganzen auch etwas Lebendigkeit einzuhauchen?

 

Seit einigen Jahren schon beschäftigt sich Rebecca Vinken mit der Ausarbeitung von ungewöhnlichen Charakterkonzepten. Seien es Menschen, Elfen oder Tierwesen; ein besonderes Augenmerkt liegt immer auf dem kulturellen Hintergrund der Figuren und wie sie diese Eigenheiten im Umgang mit anderen Charakteren darstellen können.

MiniLarp Workshop: Die Bierdeckel-Methode

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Der Workshop konzentriert sich darauf, wie man Szenarien schreibt, die ohne die Anwesenheit der Autoren wiederholt gespielt werden können.

Dabei werden die Referenten unterschiedliche Herangehensweisen für das Design von  MiniLarps vorstellen und euch einen Blick in ihre “Werkzeugkiste” zur Szenario-Entwicklung erlauben. Anschließend erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit selbst kreativ zu werden, um in kleinen Gruppen Szenarien zu entwickeln.

 

Taisia Kann hat das Hobby Larp für sich 1997 in ihre Heimat Russland entdeckt. Sie verfolgt seit Jahren die Entwicklung von Larp auf internationaler Ebene, immer auf der Suche nach innovativen Konzepten. Dabei findet sie, dass MiniLarps den einfachsten Weg zu Larp-Spaß und Immersion bieten, ohne störende Setting-Unreinheiten und Outtime-Blasen.

Larson Kasper besucht und veranstaltet Larps seit 1996 und glaubt nicht, dass die Qualität eines Larps von vielen Teilnehmern oder langer Spielzeit abhängt. Außerdem glaubt er, dass zu viel Spielleitung das Spiel nur stört.

FRED 2014

Ihr habt 2013 oder 2014 ein außergewöhnliches Larp-Projekt umgesetzt?

Dann bewerbt Euch jetzt um den FRED!

Mit diesem Award zeichnet der Deutsche Liverollenspiel-Verband (DLRV) besonders schöne oder innovative Konzepte aus, um so die Weiterentwicklung von Larp zu fördern und zur Nachahmung anzuregen. Der Preis ist als Auszeichnung für all diejenigen gedacht, die durch ihren Einsatz das Hobby voranbringen und soll Orga-Teams die Möglichkeit geben, ihre Spiele einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Zu gewinnen gibt es, neben dem Ruhm, eine kleine Statue, die an den inoffiziellen Namensgeber Fred Schwohl erinnert.

Um den diesjährigen FRED können sich alle LARP-Veranstalter, -Gruppen oder -Enthusiasten bewerben, die zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 30. Juni 2014 schöne Ideen rund um das Hobby Liverollenspiel umgesetzt haben.

Der Preis wird u.a. in folgenden Kategorien vergeben:

  • Idee: Bereich klassische Fantasy
  • Idee: Bereich Alternative Genres
  • Ausstattung
  • Medien
  • Nachwuchs- und Familienförderung
  • LARP mit Bildungs- und Weiterbildungskonzept

Um die Teilnahme zu vereinfachen und eine bessere Vergleichbarkeit sowie transparentere Bewertungskriterien zu ermöglichen, erfolgen die Bewerbungen anhand eines Fragebogens.

Die Bewerbungsphase endet am 1. November. Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.fred.larp-mittelpunkt.de.

Und plötzlich war’s ein Festival …

10 Dinge an denen Du merkst, dass Dein LARP ein Groß-Con geworden ist

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Ab wann sind Gruppendynamiken wichtiger als Einzelgeschichten? Wofür braucht man eine Quarantäne-Station auf einem LARP ohne Seuchenplot? Und wie viel Rollenspiel kann auf einem Groß-Con eigentlich noch stattfinden? Anhand von 11 Jahren ConQuest-Realität wird hier die Frage gestellt: Kann ein Con „zu groß“ sein?

 

Als Veranstaltungsleiter des ConQuest hat Fabian Geuß seit den Anfängen 2004 maßgeblich zu dessen Entwicklung beigetragen, dabei so einige Veränderungen miterlebt und das Veranstaltungskonzept immer wieder weiterentwickelt. Zu seinen Projekten der letzten Jahre zählt auch „LARP mit!“ – eine Kampagne, die auf Probleme aufmerksam machen soll, welche gerade auf Liverollenspielen in Festival-Größe entstehen. Abseits von Mythodea ist er seit 1997 begeisterter LARPer. Dabei ist er zwar fest im Fantasy-Genre verwurzelt, aber hin und wieder auch auf Gegenwarts- und Endzeit-Cons zu finden.

Jedes Kind hat das Recht auf ein Schwert!

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‚Vater-Mutter-Kind‘ oder ‚Räuber & Gendarm‘ sind wohl nicht nur die ältesten Larps, sondern möglicherweise auch die ältesten Spiele überhaupt – naja, zumindest Ersteres… Wieso also nicht Fantasy-Larp mit Kindern und Jugendlichen spielen? Larson Kasper hat hier in den letzen Jahren einige Erfahrungen gesammelt und berichtet von Stolpersteinen, Dos & Don’ts und sagt Euch wieso Ihr das unbedingt auch tun solltet.

 

Larson Kasper besucht und veranstaltet Larps seit 1996. Auch wenn er ständig neue Genres ausprobieren möchte, drückt er Kindern am liebsten Schwerter in die Hände.

The Red Carpet Party

Stars und Sternchen aufgepasst!

Der MittelPunkt präsentiert die ultimative Red Carpet Party!

Direkt im Anschluss an die Zeremonie der FRED-Verleihung am Samstag findet die glamouröseste Larper-Party des Jahres statt.
Glimmer, Glamour and more.

Werft euch in eure Star-Outfits und genießt das Blitzlichtgewitter der Fotografen!

Zeigt euch von euren besten Star-Seite, langweilt euch bei Small Talks, lästert über die anderen, trinkt die Cocktailbar leer und tanzt als gäbe es kein morgen!

Roter Teppich inklusive.

Einladung: Hiermit ausgesprochen
Dresscode: Zieh dich wie ein Star an
Laune: Nur die beste!
Location: Folge dem roten Teppich…

Kurz und böse: The Hour of the Rant

Versagen wir Larper in Kommunikation mit Nicht-Larpern? Sind Orks heute nicht mehr so fuchteinflössend wie in “der guten alten Zeit”? Werden Spieler zu Larp-Verbrauchern? War generell früher alles besser? Können die anderen eine wunderbare neue Larp-Idee nicht akzeptieren? Nervt dich dieser MiniLarp-Trend? Ja? Dann kotz Dich hier darüber aus!

Auch dieses Jahr darf sich auf dem Mittelpunkt ordentlich über Larp und Larper aufgeregt werden! Den Rahmen dazu gibt die „Hour of Rant“ (oder auf gut deutsch „Meckerstunde“), in der in kurzen Reden (bis 5 Minuten) über Larp-bezogene Probleme hergezogen werden kann.

Also, wenn “die Larper” deiner Meinung nach irgendwas “total falsch” machen, dann ist das DEINE Chance aufzustehen, laut darüber zu reden, Missstände anzuprangern und Entwicklungsmöglichkeiten für die Larp-Szene aufzuzeigen! Egal ob ernst gemeint oder augenzwinkernd – Hauptsache unterhaltsam!

Wenn du etwas zu sagen hast, schick uns bitte bis 9.11. das Thema deiner Rede und eine kurze Inhaltsbeschreibung (2-3 Sätze) an programm@larp-mittelpunkt.de.