Kurz und gut: Akademisches Larp/Larp mit Akademikern

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Dieser Beitrag dreht sich um ein experimentelles Larp, das nicht bei einer Larp-spezifischen, sondern einer “gewöhnlichen” akademischen Konferenz mit ausschließlich Nicht-Larpern durchgeführt wurde. Die Organisatoren Julia Becker und Björn-Ole Kamm diskutieren die Schwierigkeiten bei einem derartigen Unterfangen, wie beispielsweise das extreme Zeitlimit, aber auch die positiven Reaktionen des wissenschaftlichen Publikums auf Momente der Immersion.

 

Julia Becker lehrt und forscht im Bereich British Cultural Studies an der TU Dortmund. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Steampunk, Fantasy und Konsorten in akademischen Zirkeln „salonfähig“ zu machen, ist Mitglied der AG Deutsche Larp-Forschung des DLRV und larpt seit Kurzem auch auf wissenschaftlichen Konferenzen.

Björn-Ole Kamm ist akademischer Mitarbeiter am Cluster “Asia and Europe in a Global Context” an der Universität Heidelberg. Als Japan- und Kommunikationswissenschaftler arbeitet er an seiner Dissertation zu Kontroversen, Dynamiken und Akteuren in transkulturellen Austauschprozessen zwischen Japan und Europa im Bereich von Tisch- und Live-Rollenspielen. Als Magie-Lehrmeister ist er auf Jugendlarps in Franken und auf der Astralebene unterwegs.

Ideen und Anregungen auf den Punkt gebracht – Unter dem Label “Kurz und gut” werden jeweils 4-6 kurze Vorträge zu einem Themenbereich zusammengefasst. Die geplanten Kategorien sind: Organisation, Finanzierung, Design (Kostüme, Props, Kulissen etc.) und Dramaturgie (Inszenierung, Plot-Gestaltung etc.).